In der Woche vom 13. bis 17. Mai 2013 besuchte Michael
Ignatieff Berlin im Rahmen einer Einladung der American Academy. Als Mitglied
der International
Commission on Intervention and State Sovereignty, sozusagen einer der
Gründerväter der Schutzverantwortung, stattete Ignatieff diversen
Bundesministerien einen Besuch ab, um den Stand der Schutzverantwortung in der
Bundesrepublik zu besprechen und die Idee voranzutreiben. Dazwischen ließ es
sich der aktuell in Harvard lehrende kanadische Politiker und Autor nicht
nehmen, sich mit einigen Vertretern von Genocide Alert e.V zu treffen und dabei
nicht nur seine Expertenmeinung mit uns zu teilen, sondern machte auch konkrete
Vorschläge für die weitere Lobby- und Informationsarbeit im Sinne einer Welt
ohne Völkermord. Den öffentlichen Rahmen des Besuchs bildeten sowohl eine Holbrooke Vorlesung
in der American Academy als auch eine Rede
mit anschließender Podiumsdiskussion bei der Heinrich-Böll-Stiftung in
Kooperation mit GPPI. Zum Artikel